eifelreise fuehrer

Juenkerath-d

430 m, ca. 1.600 Einwohner

 

Der Erholungsort befindet sich in geschützter waldreicher Lage des Oberen Kylltales. Zugehörig ist der Ortsteil Glaadt. Eisenmuseum. Schießsportanlage, Hallenbad, Stausee, Angelweiher, Tennis, Langlaufloipe. Vor einem Jahrhundert hatte Jünkerath nicht nur wegen der Eisenindustrie, sondern auch als Eisenbahnknotenpunkt Bedeutung. Ausdruck davon ist das schöne, gut erhaltene Bahnhofsgebäude aus jener Zeit.

 

Geschichte

Jünkerath war zur Zeit der Römer ein Straßenkastell, genannt »Icorigium«, zum Schutz der durch das Kylltal führenden Römerstraße Trier–Köln. Reste der mächtigen Befestigung mit 3,60 m dicken Mauern und 13 Rundtürmen finden sich 300 m südlich vom Bahnhof unter Bäumen (»Römerwall«). Im Mittelalter wurde Jünkerath urkundlich 1213 erwähnt Besitztum der Grafen von Schleiden, die hier das Schloß »Junkerode« errichteten. Nach Erlöschen dieser Linie fiel Jünkerath 1452 an die Grafen von Manderscheid, 1488 an die Herren von Blankenheim. Salentin Ernst, Graf zu Blankenheim und Freiherr zu Jünkerath, ließ hier ein Eisenhüttenwerk errichten, aus dem die Jünkerather Maschinenfabrik GmbH hervorging, die heute Eigentum der Mannesmann Demag ist.

Der Ortsteil Glaadt besaß im Mittelalter eine größere Bedeutung als die nahe Hüttensiedlung Jünkerath. Hier befand sich die Burg der Blankenheimer Grafen. Zu Beginn des 17. Jahrhundert wurde das Gebäude als Jagdschloß neu errichtet. 1737 brannte das Schloß infolge Blitzeinschlags ab und ist seitdem eine Ruine. Im Jahre 1666 wurde Glaadt zur Pfarrei erhoben.

 

Sehenswürdigkeiten

Im Eisenmuseum (Tel. 06597-1482) werden ausgewählte Exponate der Eisengußkunst und deren technische und künstlerische Entwicklung gezeigt. Die Eisenverhüttung in der Vulkaneifel reicht bis in vorgeschichtliche Zeit zurück. Es waren die Kelten, die bereits Eisen im Eifelraum verhüttet und bearbeitet haben. Die Römer führten diese Tradition fort, wie zahlreiche Funde belegen. Im Ortsteil Glaadt befindet sich eine Kirche mit Hochaltar (1677) und Holzfiguren aus dem 16. Jahrhundert.

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 12 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 58 km, schwarz markiert auf weißem Grund.

 

Touristinformation Oberes Kylltal
Burgberg 22
54589 Stadtkyll
Tel.: 06597-2878
Fax: 06597-4871

www.obereskylltal.de

Jünkerath bei google-maps



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