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Burg Blankenheim

Burg Blankenheim


Die Burg Blankenheim ist ein Schlossanlage oberhalb der Gemeinde Blankenheim (Ahr) in der Eifel. Sie wurde als Höhenburg um das Jahr 1115 von Gerhard I. errichtet und war der Stammsitz der Familie von Blankenheim. Die Herren von Blankenheim wurden 1380 in den Grafenstand erhoben. Die Grafen waren mit den Grafen von Manderscheid verwandt und nannten sich ab 1469 Manderscheid-Blankenheim. Mit dem Aussterben der Linien Manderscheid-Gerolstein und Manderscheid-Kail (1742) wurde die Grafschaft Manderscheid zur größten selbstständigen Herrschaft in der Eifel.


Anlage
Die Anlage wurde vielfach umgebaut, und so entstand mit der Zeit aus einer mittelalterlichen Wehranlage ein barockes Schloss mit barockem Garten und einer Orangerie. Das Ende kam im September 1794, als französische Truppen in Blankenheim einmarschierten. Die Gräfin Augusta von Manderscheid-Blankenheim floh mit ihrer Familie nach Böhmen.

Das Schloss blieb lange unbewohnt, und 1894 begann Preußen mit Sicherungsmaßnahmen. 1926 übernahm es die Deutsche Turnerschaft, und 1936 ging die Anlage in das Eigentum des Deutschen Jugendherbergswerkes über. Dieses baute die Burg zu einer Jugendherberge um.

Bemerkenswert an der Burg ist der erst 1996 wiederentdeckte Tiergartentunnel. Es ist eine bemerkenswerte Wasserversorgung. Obwohl die Ahr in der Nähe ist, war die Burg auf Regenwasser angewiesen. Daher ließ Graf Dietrich III. von Manderscheid-Blankenheim 1469 einen Versorgungstunnel graben. Das Wasser der Quelle »In der Rhenn« wurde damit aus etwa einem Kilometer Entfernung zur Burg gebracht.

Texte aus: Wikipedia


Burg Blankenheim in Google Maps





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