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Burg Schönecken

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Die Ruine der Höhenburg Burg Schönecken liegt 467 m ü. NN über der Ortsgemeinde Schönecken im Nimstal. Genannt wird sie auch „Bella Costa“ oder „Clara Costa“ und da sie auf der dem niedrigsten Bergrücken ihres Tales steht, ist sie von höheren Bergen schützend umgeben.

Die Burganlage ist 120 m lang, besitzt drei nach außen vorspringende Türme auf der Südseite, die vermutlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen und eine Ringmauer. Die Türme und die sie verbindenden Mauerstücke gehörten seit dem 16. Jahrhundert zu einem mehrgeschossigen Wohngebäude, wie Gemälde aus dem 18. Jahrhundert bewiesen haben. Dieses ist nicht mehr erhalten, allerdings sind zwei von den Türmen noch drei Geschosse hoch erhalten. Die Burg wird außerdem von einem Halsgraben geschützt, der sie nach Osten hin begrenzt.

Geschichte

Erbaut wurde Burg Schöneck vermutlich um 1230 und seit 1264 herrschten dort die so selbst genannten „Herren von Schönecken“, bis der Letze von ihnen 1370 starb. Danach wurde sie Wohnsitz des Kurfürsten von Trier und es blieb ruhig um sie, bis sie 1643 durch Söldner erobert wurde. Nach der Eroberung der Linksrheinischen Seite, brannte Schönecken 1802 schließlich nieder und wurde so 1804 nur auf Abbruch von den französischen Verwaltern versteigert.

Zwar kam es schon knapp 50 Jahre später in den Besitz des Königreich Preußens, dennoch folgten die ersten Restaurierungen erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Und seit der 1920er Jahre bis Mitte der 1980er Jahre wurde die Burg immer wieder in Etappen restauriert. Dennoch musste der Burgsteig wegen Einsturzgefahr der Burgmauer 2006 gesperrt werden und auch an den Türmen sind starke Witterungsschäden festgestellt worden. Renovierung ist allerdings geplant.




Burg Schönecken in Google Maps






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