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Die römische Fernstraße von Köln nach Trier verlief an Dahlem vorbei. Sie folgte auf diesem Stück der Wasserscheide durch den Dahlemer Wald, weshalb sie hier auch nicht die typisch gerade Straßenführung hatte, sondern gewunden angelegt worden war.

Im Jahr 2000 wurde die ursprünglich 5,5 m breite Römerstraße archäologisch untersucht und der Aufbau des Straßenkörpers entschlüsselt: Auf einer planierten Fläche lag zu unterst eine Schicht aus verwittertem grauen Sandstein, um den Lehmboden zu befestigen und darauf kam eine dünne Lage kleinformatiger Bruchsteine, die vermutlich festgewalzt worden war. Darauf war eine 6 Zentimeter wassergebundene Decke als Verschleißschicht aufgelegt. Ein kleiner Graben am Straßendamm diente der Ableitung von Regenwasser.
Bei den Untersuchungen fand man noch diverse Ausbesserungsschichten, was davon zeugt, dass die Straße viel benutzt wurde. Dies führte nach und nach zu einer Erhöhung, aber auch zu einer Verschmälerung.

Hier im Dahlemer Wald ist ein Querschnitt der Straße zu sehen. Ein Schaukasten zeigt die Schichten mit denen die Straße angelegt worden war. Die Informationstafel gibt Erläuterungen dazu.

Der im Waldgebiet bei Dahlem erhaltene Straßendamm ist Teil des Rundweges »Moorpfad Dahlem«. Angeschlossen ist dieser Römerstraßenabschnitt auch an den Jakobsweg sowie den Eifeler Quellenpfad.

 

Römerstraßen-Aufschluss in Google Maps

 

 

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