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Das Booser Doppelmaar besteht aus zwei verlandeten Maaren, die eindrucksvoll als weitläufige, flache Kessel in der Landschaft erkennbar sind. Das westliche Maar hat einen Durchmesser von etwa 700 m und ist zwischen 30 und 60 m tief, das östliche ist zwischen 650 und 700 m groß und besitzt eine Tiefe von 50 bis 87 m.

Wie alle Maare sind sie durch das explosive Zusammentreffen von aufsteigendem heißen Magma und Wasser entstanden. In den kreisrunden, von Tuffwällen umgebenen Kesseln, lassen sich heute noch die Schichten beobachten, die während der Vulkanausbrüche abgelagert wurden.

In diesen Kesseln sammelte sich einst der Niederschlag und es bildeten sich an ihrem Grund Seen. Das Booser Doppelmaar ist aber eines der so genannten Trockenmaare, in denen der See vor langer Zeit verlandet ist. Früher wurden die Wasserflächen als Fischweiher genutzt, später nach ihrer Verlandung dienten sie den Bauern als Wiesen- und Ackerland.

Da die beiden Mulden aber immer sehr feucht sind, gibt es noch Stellen, die dauerhaft eine Wasseroberfläche haben und im westlichen Maar gibt es wieder einen Fischweiher.

Die Landschaft des Booser Doppelmaars ist Naturschutzgebiet und bietet einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt Lebensraum.

Ganz in der Nähe befindet sich der 25 Meter hohe "Eifelturm". Eine Wanderung dahin ist lohnenswert, kann man doch von dort wunderbar in das Doppelmaar hineinschauen, bei guter Sicht sogar bis in Westerwald und Hunsrück.

 

Das Booser Doppelmaar in Google Maps

 

 

 

 

 

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