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Der Eifel-Ardennen-Radweg ist ein Radwanderweg mit einer Gesamtlänge von 112 Kilometern.
Er verbindet den Nürburgring in der Vulkaneifel mit St. Vith in den belgischen Ardennen.
Im deutschen Teil ist er in beide Richtungen mit dem Radwegelogo gekennzeichnet.


Von Charakteristik her kann man ihn in drei Abschnitte einteilen:

Ostabschnitt: (Nürburgring - Gerolstein): Der östliche Teil der Strecke, vom Nürburgring über Daun nach Gerolstein, ist durch tiefe Einschnitte und starke Anstiege gekennzeichnet. Entsprechend den zu bewältigenden Anstiegen wird die ca. 50 km lange Strecke trainierten Radlern empfohlen.

Mittelabschnitt (Gerolstein - Prüm): Aktuell führt der Radweg in Nähe der Bahnlinie über Wirtschaftswege, Kreis- und Gemeindestraßen, es ist aber geplant diesen ca. 25 km langen Abschnitt auf oder an der ehemaligen Bahntrasse der Westeifelbahn auszubauen.

Westabschnitt (Prüm-St. Vith): Auf dem westlichen, 37 km langen Abschnitt von Prüm nach St. Vith wurde ein gut ausgebauter Bahntrassen-Radweg eröffnet, der auf der Trasse der früheren Westeifelbahn zwischen Prüm und St. Vith verläuft, sodass dieser Teil auch Freizeitradler und Familien mit Kindern empfohlen wird.


Beschreibung:

Die Route startet in der Vulkaneifel mit ihrem vom Vulkanismus geprägten Landschaftsbild, durchquert Teile der Kalkeifel bevor sie die flachen Quelltaler von Nims und Prüm quert und in das Gebiet der Ardennen führt.

Hinter Kelberg folgt die Route einer alten Römischen Heerstraße, die auf der Wasserscheide zwischen Mosel und Ahr verlief. In diesem wasserreichen Gebiet entspringen die Flüsse Lieser, Üß und Elz die in die Mosel fließen, während der Trierbach zur Ahr fließt.

Die Route erreicht dann die Region im Daun, wo gewaltige Vulkanausbrüche vor mehr als zehntausend Jahren das einmalige Landschaftsbild prägen. Hier finden sich die Dauner Maare, drei unmittelbar aneinander grenzende Maare, die nur durch ihre Tuffwälle getrennt sind; das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar und das Schalkenmehrener Maar.

Nach Gerolstein führt der Weg wieder nach oben auf die bewaldete Höhe des Ortsteils Müllenborn und weiter aufsteigend ins Gebiet "Prümer Kalkmulde", dessen Untergrundgestein aus kalkhaltigen Sedimenten ehemaliger Meere besteht. In der klimatisch trockneren und wärmeren Kalkeifel gibt es bedeutende und landschaftlich reizvolle Naturschutzgebiete.

Von der Höhe führt der Weg dann hinunter in die Stadt Prüm, wo sich ein deutlich verändertes Landschaftsbild bietet. An die Stelle von Höhenzügen und tief eingeschnittener Täler treten weite Hochflächen. Die Flüsse und Bäche wie Kyll, Nims, Prüm und Alf bilden an ihrem Oberlauf nur flache Mulden. Durch die Nutzung der ehemaligen Bahntrasse führt die Route mit nur leichten Steigungen und Gefällen durch die sanft wellige Landschaft. Lediglich an der deutsch-belgischen Grenze muss noch einmal das Tal der Our gequert werden.


weiterführende Informationen: Eifel-Ardennen-Radweg in wikipedia



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