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Stauanlage Kronenburg (Kronenburger See) wurde in den Jahren 1973–1979 als Hochwasserrückhaltebecken zum Schutz vor den Hochwassern der Kyll und Taubkyll gebaut und 1976 in Betrieb genommen. Der See mit einer Wasserfläche von rund 27 ha liegt im Ortsteil Kronenburg südlich der Gemeinde Dahlem und bei Stadtkyll in Nordrhein-Westfalen, Kreis Euskirchen. Der Stausee ist eine bundesländerübergreifende Talsperre; ein kleiner Teil von ihr liegt in Rheinland-Pfalz. Sie wird vom Zweckverband Kronenburger See betrieben.

Der Staudamm ist ein 19 m hoher und 325 m langer Erddamm. Außerdem ist der Stausee ein Erholungs- und Freizeitgewässer und Wassersportparadies für Segler, Surfer, Ruderer, Angler und Schwimmer und ein beliebter Anziehungspunkt für Ausflügler und Feriengäste. Eine große Freizeitanlage am südlichen Ufer des Sees bietet eine Vielzahl von Spiel-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Es gibt hier einen Park mit 130 Bungalows, eine Badeanstalt mit einer großen Liegewiese, eine Segel- und Surfschule, Bootsverleih, Tennisplätze, Bocciabahn, Minigolfanlage, Grillhütten, Trimm-Dich-Pfad, Kinderspielplätze, Kiosk, Cafeteria. Der Ferienpark Kronenburger See besitzt auch ein Hallenbad. Wandern auf einem Rundweg um den See ist ebenfalls möglich. Im Sommer steht im See, nicht weit vom Ufer entfernt, ein Wasserseilgarten, ein Kletterfelsen und ein Trampolin den Badegästen zur Verfügung.


Der Kronenburger See ist von seiner Funktion her ein Regenrückhaltebecken. Das heißt: im Winter wird eine Winterstauhaltung praktiziert, wozu ein Großteil des Wassers abgelassen wird. Der Wasserspiegel sinkt um ca. 5–6 m. Bei Schneeschmelze und Starkregen kann es zu einem schnellen Ansteigen des Wasserpegels kommen. Tauchen ist nicht erlaubt. Schlittschuhlaufen ist auf dem See untersagt. Im Sommer bei Normalstau ist der Kronenburger See ein beliebter Badesee mit einigen Wasserspielgeräten auf der Wasserfläche.

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