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Oleftal mit Narzissenwiesen

Das Oleftal ist ein grenzüberweisendes Naturschutzgebiet und liegt zu einem größeren Teil in Belgien. Das Tal gehört zu den landschaftlich reizvollsten Tälern in der Eifel.

Besonders bekannt ist das Oleftal durch seine großen Vorkommen an gelben Narzissen, aber auch andere schützenswerte Pflanzen beherbergt dieses Landschaftsgebiet, wie z.B. den Bärwurz, die schwarze Teufelskralle, Knabenkräuter (Orchideen), Arnika und Teufelsabbiss, welche eine wichtige Futterpflanze für Schmetterlinge ist. Deshalb sind auch viele Schmetterlinge und Falter hier beheimatet, wie z.B. der blauschillernde Feuerfalter und andere Tagesfalter.
Die Wasseramsel und der Schwarzstorch lieben die Umgebung an Wiesen und Bach ebenso, wie die gerandete Jagdspinne mit ihren behaarten Beinen, die es der Spinne ermöglichen, sich auf der Wasseroberfläche zu bewegen. Im Wasser des Baches leben Bachneunauge und Groppe. Auch Wildkatzen finden sich in diesem Naturschutzgebiet.

Natürlich dürfen Besucher hier nur auf den befestigten Wegen laufen und nichts beschädigen, damit den hier angesiedelten Pflanzen und Tieren eine optimale Entwicklung gewährleistet ist.

Zur Zeit der Narzissenblüte werden im Oleftal geführte Wanderungen angeboten.

Am Parkplatz »Hollerather Knie« an der L265 bei Hollerath haben zwei Rundwanderwege ihren Start- und Zielpunkt. Sie sind mit dem Abbild einer Narzisse und zudem mit einer Farbe, rot oder gelb, gekennzeichnet.

 

Das Oleftal in Google Maps




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