eifelreise fuehrer

VG Adenau

Adenau-e
300 m, ca. 2.800 Einwohner


Freundliche, geschützt und langgestreckt im Tal gelegene Stadt mit alten Fachwerkhäusern. Ausgangspunkt in das Wander- und Wintersportgebiet Jammelshofen und Nürburg mit dem weltbekannten Nürburgring. In der waldreichen Umgebung zahlreiche Basaltkuppen, schöne Aussichtspunkte, besonders auf die Hocheifel.

 
Geschichte

Adenau wird 992 erstmalig urkundlich erwähnt. Am nördlichen Ausgang der Stadt befand sich einst ein Franziskanerkloster, und zwar an der Stelle des heutigen Friedhofs. Dort, wo früher die Johanniter ihre Niederlassung hatten, stehen heute die erweiterte alte Pfarrkirche und das Pfarrhaus.


Sehenswürdigkeiten

Die romanische Gebäudesubstanz der kath. Pfarrkirche St. Johannes stammt vermutlich aus dem 10./11. Jahrhundert. Sehenswert im Inneren der 1990 renovierten Kirche sind der romanische Taufstein aus Basalt im Seitenschiff, der Hochaltar aus Resten eines Altarschreins vom Anfang des 16. Jahrhundert, im Hochchor sowie gleichalte Figuren und eine Pietá im Chor bzw. Seitenschiff. Der ev. Erlöserkirche ging ein Betsaal im ehemaligen ev. Pfarrhaus voraus. Erst 1894 war die ev. Gemeinde selbständig geworden. Der Bau der Kirche erfolgte 1913/14 nach den Plänen des Berliner Architekten Franz von Schwechten (Kaiser-Willhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin, Kirche in Mirbach/Eifel). – Die Komturei, die »gute Stube« Adenaus, geht zurück auf eine Niederlassung (Kommende) des Johanniter-Ordens aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde 1794 aufgelöst. Seit den mit der Renovierung verbundenen Umbauten 1975/76 dient sie als kulturelle Begegnungsstätte. Der historische Marktplatz bietet eine Anzahl stattlicher Fachwerkhäuser zumeist aus dem 17. Jahrhundert, zum Teil mit aufwendiger Ausstattung. Ebenso das historische Stadtviertel Buttermarkt, rechte Seite der Hauptstraße in Richtung Breidscheid/Nürburgring, wo sich auch das älteste Haus Adenaus aus dem 14. Jahrhundert befindet, das heute ein Kulturcafé mit Kunstausstellungen beherbergt. In einem ehemaligen Bauernhaus ist das Eifeler Bauernhausmuseum untergebracht. Hier wird die bäuerliche Wohnsituation der jüngeren Vergangenheit gezeigt. In dem Heimat- und Zunftmuseum, einem Haus von 1667 und einer ehemaligen Nagelschmiede, sind Werkzeuge und Werkstatteinrichtungen der Adenauer Zünfte ausgestellt.

Die Hohe Acht (747 m) ist der höchste Berg der Eifel, eine Basaltkuppe, die etwa 78 m aus dem Schiefer emporragt. Von hier aus besteht eine herrliche Aussicht zum Rheintal bis nach Köln, auf das Siebengebirge und auf die gesamte nördliche Eifel, von den Ardennen bis zum Westerwald sowie über die mittlere und östliche Hocheifel. Auf der Kuppe steht ein Aussichtsturm, der Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. gewidmet. Eine Bronzeplatte (2,70 m hoch) zeigt das feuervergoldete Bild des Kaisers. Darüber befindet sich eine Darstellung, die eine dem Siegfried ähnliche Gestalt im Kampf mit einer Schlange zeigt, die Überwindung von Zwietracht und Streit symbolisierend.


Jährliche Veranstaltungen

• »Stadtfest Adenau«, letztes August-Wochenende

 

Touristverein Hocheifel-Nürburgring e.V.
Kirchstraße 15
53518 Adenau
Tel. 02691-305122
Fax 02691-305196

www.adenau.de

www.hocheifel-nuerburgring.de

Adenau bei google maps


Allerteufel Umschlag klLesetipp:

»Allerteufel« von Geo T. Mary

 

 

 

 


Antweiler-Altes-Pfarrhaus

310 m, ca. 570 Einwohner



Im oberen Ahrtal, am Fuße des Arembergs (623 m) liegt Antweiler inmitten eines waldreichen Naturschutzgebietes mit dem Stammschloss der Herzöge von Arenberg.



Geschichte

Antweiler, eine alte merowingische Siedlung, gehörte seit dem 12. Jahrhundert bis zum Einmarsch der französischen Revolutionstruppen im Jahre 1794 zur Grafschaft und zum späteren Fürsten- und Herzogtum Arenberg.

Das Herzogtum Arenberg: Mit Heinrich von Arberg tritt das Geschlecht erstmalig 1136 in der Geschichte auf. Nachdem die männliche Linie um 1280 ausgestorben ist, begründet Mechthild von Arenberg mit Engelbert II. aus dem Hause von der Mark die zweite Linie derer von Arenberg. Auch dieser Stamm stirbt in männlicher Linie 1544 mit Robert III. aus. Seine Schwester Margareta begründete die dritte, heute noch blühende Linie mit Johann von Ligne, Freiherr von Barbancon. Durch ihre Dienste beim Kaiser waren die Grafen von Arenberg zu hohem Ansehen und Reichtum gelangt. Sie dehnten ihren Besitz nach Holland aus, hielten aber an dem kleinen Arenberger Territorium fest, weil sich ihr Aufstieg in die Reichsgrafschaft (1549), in den Fürstenstand (1576), in den Herzogenstand (1644) auf diesen Besitz gründete. Das Stammland erfreute sich lange Zeit einer wirtschaftlichen Blüte durch die reichen Erzvorkommen in Lommersdorf, die in Antweiler, später in Ahrhütte und Stahlhütte verhüttet wurden. Der zuletzt regierende Herzog Ludwig Engelbert ging nach dem Einrücken der Franzosen 1794 ins Exil und kehrte nicht mehr nach Arenberg zurück. Das zuletzt auf der Bergkuppe vorhandene Schloß wurde im Laufe der Zeit bis auf die Grundmauern abgetragen.



Sehenswürdigkeiten

Besucherbergwerk »Grube Wilhelm« im Limbachtal: Antweiler kann auf eine knapp 500jährige Bergbaugeschichte zurückblicken und war noch im 18. Jahrhundert unter den Herzögen von Arenberg ein Zentrum der Erzgewinnung und Metallverhüttung im oberen Ahrgebiet. Innerhalb der letzten Bergbauperiode, zu Beginn des 20. Jahrhundert, wurde zur Erschließung eines Kupfererzganges auch der Limbachstollen angelegt.


Örtliche Wanderwege

Es bestehen 5 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 40 km, markiert durch Schilder mit Zahlen und Ortsbezeichnungen.



Touristverein Hocheifel-Nürburgring e.V.
Kirchstraße 15
53518 Adenau
Tel. 02691-305122
Fax 02691-305196

www.antweiler.de

www.hocheifel-nuerburgring.de


Antweiler bei google maps


barweiler

470 m, ca. 400 Einwohner

 

Barweiler liegt an der B258 ca. 5 km südwestlich von Adenau. Die Nähe zum Nürburgring macht es zu einem beliebten Andockpunkt für Motorsportfreunde.

 

Geschichte

Durch Ausgrabungen geht man davon aus, dass Barweilers erste Bewohner bereits aus den Jahren 500 v.Chr. - Christ Geburt stammen. Auch zu Zeiten der Römer war das jetzige Barweiler bewohnt; neben eines gallo-römischen Umgangstempels fand man unter anderem auch einen römischen Brunnen und ein ganzes Gräberfeld mit Steinkistengräbern.

Zudem spielte die Vogtei Barweiler vom 11. bis ins 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle, da sie sich über die Ortschaften Barweiler, Bauler, Hoffeld, Kirmutscheid, Müsch, Pomster und Wiesemscheid erstreckte.
Noch heute ist Barweiler ein Marienwallfahrtsort für zahlreiche Pilger, da sich hier im 18. Jahrhundert ein Wunder ereignet haben soll, bei dem eine bereits vertrocknete Lilie in der Hand einer Marienstatue im September, um das Fest "Mariä Geburt", ganz ohne Wasser und Erde neue Knospen trieb.

 

Sehenswürdigkeiten

Die Wallfahrtskirche St. Gertrud wird seit mehr als 250 Jahren regelmäßig von Pilgern besucht, insgesamt pilgern jährlich bis zu 10.000 Menschen nach Barweiler.

 

Wanderwege

Wie in vielen Eifelgemeinden läd die wunderschöne Natur um Barweiler
zum Wandern und Radfahren ein. Dafür gibt es diverse, ausgeschilderte
Routen und Pfade.

 

Tourismus und Service GmgH Ahr Rhein Eifel
Kirchstraße 15
53518 Adenau

www.eifel.info

www.barweiler.de

 


 

 
Gastgeber in Barweiler:

 


Aremberg-a

530 m, ca. 221 Einwohner

Aremberg liegt im Landkreis Ahrweiler und gehört zur Verbandsgemeinde Adenau.

Aremberg liegt innerhalb des Ahrgebirges (Ahreifel) rund 9,5 km (Luftlinie) west-nordwestlich von Adenau auf der Südwestflanke des 623 m hohen Arembergs
Zu Aremberg gehören die Wohnplätze Forsthaus Gierscheid, Landgut Kapellenberg und Lenzenhof.

Geschichte
Aremberg war schon früh besiedelt, das beweisen zwei Fundstellen und vier Grabhügel aus vorgeschichtlicher Zeit. Desweiteren wurde ein Steinwall unterhalb der Burgruine entdeckt. Zur Römerzeit führte südlich am Aremberg eine Römerstrasse vorbei. Aremberg wurde 1087 urkundlich erwähnt. 1166 taucht  zum ersten Mal Henricus von Arberg auf. Er gehörte einer Herrschaft an, die als Erbauer der Burg auf dem Aremberg gelten. Der Ort war 1549 Reichsgrafschaft, die Herren von Arenberg wurden 1576 in den Fürstenstand erhoben und erhielten 1644 die Herzogswürde.
Die Pfarrkirche von Aremberg wurde 1306 erwähnt. Im 15. Jh. wurde sie erneuert. Die Pfarrei gehörte bis 1802 zum Kölner Eifeldekanat. Die Ausstattung der heutigen Pfarrkirche, erbaut 1783, stammt teilweise aus dem aufgelösten Kloster Marienthal.


Touristverein Hocheifel-Nürburgring e.V.
Kirchstraße 15
53518 Adenau
Tel. 02691-305122
Fax 02691-305196

www.aremberg.de

Aremberg in google maps


bauler

430 m, ca. 70 Einwohner, VG Adenau, Kreis Ahrweiler

 

Die Ortsgemeinde Bauler liegt nördlich von Kelberg am Trierbach, welcher ein Nebenfluss der Ahr ist.

Gemessen an Einwohnern ist Bauler der kleinste Ort des Kreises.

 

Geschichte

Baulers erste urkundliche Erwähnung stammt von 1140 unter dem Namen "Budelar". Es war bis Ende des 18. Jahrhunderts Teil des damaligen kurkölnischen Amtes Nürburg.

 

Sehenswürdigkeiten

Baulers Kapelle stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.

 

Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring
Kirchstraße 15-19
53518 Adenau
Tel.: 02691/305-122

www.hocheifel-nuerburgring.de

 

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