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Unterhalb der Burg Pyrmont, die mit ihren trutzigen Bergried auf einem hohen Schieferfelsen steht, befindet sich ein malerischer Wasserfall, wo der Elzbach zweigeteilt über die Steine in einen kleinen See hinabgleitet.

Hier am Fuße der Burg steht auch eine der vielen Mühlen, die früher entlang der Elz zu finden waren.
Die Pyrmonter Mühle ist heute ein beliebtes Gasthaus.

Über eine schöne alte Steinbrücke mit einer kleinen Kapelle kann man den Wasserfall überqueren und dabei sein romtisches Rauschen bewundern.

 

 

Der Elzbach-Wasserfall in google Maps

 

 

 

 

 



 

Bei den Irreler Wasserfällen handelt es sich um die Stromschnellen im Unterlauf der Prüm zwischen Prümzurlay und Irrel im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Zwischen Prümzurlay und Irrel hat sich die Prüm in das von morphologisch hartem Luxemburger Sandstein gebildete Ferschweiler Plateau tief eingegraben. Die Oberhänge des dadurch entstandenen schluchtartigen Kerbtals werden von diesem stark zerklüfteten Sandstein gebildet. Die Unterhänge werden von den Tonen, Mergeln und Gipsen des Keupers gebildet. Während der letzten Kaltzeit wurde der Hang instabil, und so kam es zu einem Felssturz. Die Rutsch- und Sturzmassen aus großen Brocken des Luxemburger Sandsteins und leicht verformbaren Keuper-Mergeln und -Tonen stauten die Prüm zunächst auf. Seit dem Überlaufen des Stausees sind die leichter ausräumbaren Tone weitgehend abtransportiert wurden, und die harten Felsbrocken sind übrig geblieben. Sie verstellen der Prüm zwar auch heute noch den Weg, verursachen jedoch nur noch niedrige Gefällstufen, die kaum als Wasserfall anzusprechen sind.

Die Irreler Wasserfälle gehören zu den touristischen Anziehungspunkten des Naturparks Südeifel und der Region Trier. Sie sind durch Wanderwege gut erschlossen. Eine Holzbrücke überquert die Stromschnellen und macht die Schlucht erlebbar. Die Irreler Wasserfälle stehen in enetischem Zusammenhang mit der Teufelsschlucht, einer begehbaren Felsspalte nur zwei Kilometer südwestlich davon. Erklärt werden beide Naturerscheinungen in einem Besucherzentrum des Naturparks oberhalb der Teufelsschlucht.

(Text: Wikipedia)

 

Irreler Wasserfälle in Google Maps

 





Sehenswert sind die belgischen Wasserfälle von Coo. Das kleine Örtchen Coo liegt zwischen Trois-Ponts und La Gleize. Hier stürzt der Fluss "Amel" 15 Meter in die Tiefe. Das macht den Wasserfall von Coo zum größten in ganz Belgien.

Der kleinere Wasserfall existiert seit dem 15. Jahrhundert. Der größere wurde im 18. Jahrhundert nach Anweisung des Fürstabtes von Stavelot errichtet. Damit wollte er vermutlich das Petit-Coo, das an der Mäander liegt, gegen Überschwemmungen schützen.

Die Wasserfälle dienen heute vielen Wanderern als Ausgangspunkt in die Umgebung. Außerdem werden den Touristen am Fuße des Wasserfalls diverse Vergnügungen geboten, vom Minigolfspielen bis hin zum Kart- oder Kajakfahren. Ein Freizeitpark öffnet in der Hochsaison seine Pforten und ein Sessellift bringt sie auf einen Hügel über dem Dorf, von wo aus sie ein fantastischer Blick auf das Amel-Tal erwartet.

 

Wasserfall von Coo in Google Maps




Die Wanderung zum Klidinger Wasserfall (auch Schießlay), dem mit 28 Meter Fallhöhe höchsten Wasserfall der Eifel, ist ein kleines Abenteuer. Vor allem der Aufstieg zum oberen (und schönsten) Teil mit seiner urwüchsigen Natur erfordert Trittsicherheit und Kondition. Er liegt in einem kleinen Seitental des Erdenbaches, der östlich von Bad Bertrich in den Uessbach mündet.

Man erreicht dieses beeindruckende Naturschauspiel über einen ausgeschilderten Pfad von Kliding durch den Maiwald oder von Kennfus hinunter ins Erdenbachtal. Besonders beeindruckend sieht er im Winter aus, wenn sich Eis in mächtigen Zapfen von oben herab gebildet hat und darüber das Wasser ins Tal hinabfällt.

 

Der Klidinger Wasserfall in Google Maps

 

 

Der Wasserfall Dreimühlen ist ein Wasserfall des Ahbachs in der Gemarkung Üxheim-Ahütte. Er befindet sich im Dreieck der Ortschaften Ahütte, Niederehe und Nohn in der Kalkeifel. Er ist nach der benachbarten Ruine Dreimühlen benannt.


Im Bereich des Wasserfall bildete der Ahbach bis zum 30. September 1932 die Grenze zwischen den Landkreisen Landkreis Daun und Landkreis Adenau und vom 1. Oktober 1932 bis 6. November 1970 die Grenze zwischen den Landkreisen Daun und Landkreis Ahrweiler.

Drei kleinere Karstquellen mit stark kalkhaltigem Wasser hatten in den zurückliegenden 10.000 Jahren seit der letzten Eiszeit eine mehrere hundert Meter große Kalksinterterrasse geschaffen.

Beim Bau der Mittleren Ahrtalbahn (Dümpelfeld – Abzw Insul – Ahrdorf (Ahr) – Hillesheim (Eifel) – Lissendorf – Jünkerath), die am 1. Juli 1912 eröffnet wurde, fasste man die Quellbäche zusammen und leitete sie unter dem Bahnkörper hindurch. An der Stelle, an der der künstliche Bach die Stufe passiert, wächst seither ein Vorsprung , über den das Wasser ins Tal fällt und wenige Meter weiter in den Ahbach fließt.

Der starke Bewuchs mit Laubmoosen, insbesondere Cratoneuron commutatum, zusammen mit Kieselalgen beschleunigt diesen Prozess, da die Oberfläche vergrößert und ausfallender Kalk gebunden wird. Pro Stunde sind dies etwa 0,5 kg, woraus sich eine Jahresmenge von etwa 4.500 kg ergibt. Durch sein ständiges Wachstum entgeht das Moos Cratoneurum commutatum der Überkrustung mit Karbonat an seiner Oberfläche; im Bereich seiner Anhaftung am Kalksinter stirbt es jedoch ab, wird überkrustet und bildet so fortlaufend neues, poröses Sintergestein, was einen jährlichen Zuwachs von etwa 10 cm verursacht.

 Der Wasserfall wurde 1938 zum Naturdenkmal erklärt.

1986 musste die Sintermauer gegen ein mögliches Abrutschen durch Betonfundamente gesichert werden, weil der Untergrund aus Auelehm dem Gewicht nicht mehr standzuhalten drohte.

Wanderer erreichen den Wasserfall von einem der Ausgangspunkte über den Geo-Pfad oder den Eifelkrimi-Wanderweg. Für Radfahrer ist er über den Kalkeifel-Radweg und die Mineralquellen-Route erreichbar. Auf diesem Wege gelangt man auch ab den Üxheimer Ortsteilen Ahütte und Niederehe gut zu Fuß dorthin.


(Text: Wikipedia)

Wasserfall Dreimühlen in Google Maps.






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