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Monschau

Monschau DSC 2415






















517 m, ca. 12.400 Einwohner
 


Malerisches Städtchen im engen Felsental der Rur, am Rande des Hohen Venn gelegen. Zugehörig sind die Stadtteile und typischen Venndörfer Höfen, Imgenbroich, Kalterherberg, Konzen, Mützenich und Rohren. Der Stadtkern hat in den letzten 200 Jahren kaum eine Veränderung erfahren. Prägend sind die oft mit Schiefer, der in Monschau gebrochen wurde, verkleideten Fachwerkhäuser. Die Rur windet sich durch ein enges Felsental (Kanu-Wildwasserrennen) und nimmt im Mittelpunkt der Stadt den Laufenbach auf. Museen. Stadtbahn. Vennbahnstation. Hallenbad mit 63-Meter-Wasserrutsche, Erlebnisbecken für Kinder, Sauna, Hot-Whirl-Pool und Sonnenwiese. Angeln, Turnhalle, Sportplatz an der Flora, Minigolf. 100 km Langlaufloipe im gesamten Stadtgebiet, Ski-Alpin, Sommerrodelbahn in Rohren, Kinderskischule. Ferien auf dem Bauernhof, Jugendreiterferien, Planwagenfahrten. Jugendherbergen auf der Burg und auf dem Hargard, Alpenvereinshaus in Rohren, Campingplätze. Grillhütten in Konzen, Mützenich, Rohren.

Zu Monschau gehören die Stadtteile
Höfen, Imgenbroich, Kalterherberg, Konzen, Mützenich und Rohren mit Widdau.
 
Monschau ist der Ort, in dem außerdem Hubert vom Venn lebt. Viele seiner Bücher verfassen sich mit der Monschauer Umgebung, unter anderem seine Krimi-Reihe rund um den Journallisten Charly Nusselein. Wer sich also auf die literarischen Spuren von Hubert vom Venn machen möchte, beginnt also am besten hier in Monschau.
 


Geschichte

Ungewiss wie die Herleitung des Namens (»Mons Jovis«) ist die Zeit der Gründung durch die Limburger Herzöge; die Ersterwähnung erfolgte 1198 als »de Monte Ioci«. Im Jahre 1226 ging die Herrschaft Montjoie an das Haus Falkenburg, unter dem ein Teil des Schlosses erbaut wurde, 1354 an die Burggrafen von Schönforst und 1435 an das Herzogtum Jülich. In der Geldernschen Fehde wurden Stadt und Schloß 1543 zerstört. Wiederaufgebaut, nahmen sie im jülich-klevischen Erbfolgestreit Schaden, um im dritten Raubkrieg Ludwigs XIV. 1689 erobert und teilweise zerstört zu werden. 1794 kam sie unter französische, 1815 unter preußische Herrschaft. 1836/37 ließ der damalige Besitzer der Burg, um nicht zur Steuer herangezogen zu werden, die Dächer abbrechen. Die Burg wurde 1900 von der Stadt angekauft und teilweise instand gesetzt (heute Jugendherberge), die Turmhelme erst 1993–1995.
 


Sehenswürdigkeiten

Die kath. Pfarrkirche St. Mariä Geburt stammt aus dem Jahre 1649/50. Sie beherbergt Altäre und eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert Im Chor auf einem linken Seitenaltar befindet sich der Schrein des hl. Liberatus, der 1763 in Köln-Deutz angefertigt wurde. Heutige Hauptkirche ist die Au-Kirche des ehemaligen Minoritenklosters am Markt; die Klosteranlagen dienen als Wohnungen und Ausstellungsräume. Die ev. Kirche aus dem Jahre 1789 wird durch einen schönen Barockturm mit vergoldetem Schwan geschmückt. Sie stammen aus der 1686 erbauten ev. Kirche in Köln-Mühlheim. Sehenswert sind die alten Häuser, z.T. aus Holzfachwerk, in der Kirchstraße: das alte Amtshaus, das frühere Rathaus (17. Jahrhundert), sowie das »Rote Haus« (1756 von dem Begründer des Monschauer Feintuchgewerbes, J. H. Scheibler erbaut). Letzteres ist heute Museum (Pariser Bildertapeten, alte Möbel sowie ein bemerkenswertes Flachschnitzwerk im Treppengeländer mit Darstellung der damaligen Tuchfabrikation). Weitere interessante Häuser sind u.a. Haus Troistorff (1783) in der Laufenstraße, Haus Rolshausen (heute Hotel) und das ehemalige Minoritenkloster (1712) am Markt. Enge, vielfach durch hohe Steiltreppen miteinander verbundene Straßen und Gäßchen sowie die auf beiden Seiten dicht an die Rur gedrängten Häuser prägen das Stadtbild. Besichtigenswert sind zudem die Burg und der Hallerturm auf dem Felsvorsprung des Rahmenberges. Erhalten sind im Unterschloß der Eselsturm, das Kommandantenhaus, die Burgkapelle (erbaut vor 1369) und die Gebäude des heutigen Altenheimes Maria-Hilf-Stift; im Oberschloss das doppeltürmige gotische Tor, die Umfassungsmauer der oberen Vorburg mit erneuertem Wehrgang, der Bergfried mit Ecktürmchen, der Pallas (heutige Jugendherberge) sowie ein vom Eselsturm zum Bergfried führender tonnengewölbter unterirdischer Treppengang. Glashütte mit Museum; Druckereimuseum; Felsenkeller Brauhaus und Museum; Senfmühle von 1882 (zu besichtigen). Perlenbach-Talsperre (Trinkwasser, kein Sport).
 

 
Monschau Touristik GmbH
Stadtstraße 16
52156 Monschau
Tel.: 02472-8048-0
Fax: 02472-4534

www.monschau.de


Monschau bei google maps
 


Gastgeber in Monschau:

Hotels
Hotel-Restaurant Altstadt-Post
Laufenstraße 40
52156 Monschau
Hotel Aquarium
Heidgen 34
52156 Monschau
Pensionen
Pension »Zum müden Wandersmann«
Heidgen 44
52156 Monschau-Höfen
Venngasthof Zur Buche
Im Brand 39
52156 Monschau-Mützenich
Ferienwohnungen
Ferienwohnung Steffens
Gustengasse 13

52156 Monschau-Mützenich
Fewo Rodehof
Rodehof 1
52156 Monschau-Kalterherberg
eifelbleibe
Hohestraße 27
52156 Monschau

rohren

560 m, ca. 750 Einwohner

 

In der Städteregion Aachen liegt die Stadt Monschau. Zu dieser Stadt gehören einige Ortsteile, unter anderem auch Rohren im Osten mit ca. 750 Einwohnern. Durch seine Nähe zu Monschau, ist Rohren einer der Orte, die Hubert vom Venn in seinen Romanen zu Rate zieht. Zuletzt findet der Ortteil in seinem Roman "Sterne der Eifel" Erwähnung.

 

Geschichte

Rohren wurde im Jahr 1972 in Monschau eingegliedert, nachdem es zuvor eine eigenständige Gemeinde war. Der Name des Ortes lässt auf seine Entstehung durch Rodung schließen. In den frühen Zeiten, den Ursprüngen des Ortes also, lebten vor allem Waldbauern vor Ort. Sie stellten Holzgefäße her, die auch Schottele genannt werden, womit man Rahm absetzen kann.

 

Sehenswürdigkeiten

Heute besitzt der Stadtteil bemerkenswerte Fachwerkhäuser, ein Sommer- und ein Wintersportzentrum mit mehreren Liften, sowie 750 m Sommerrodelbahn. Zusätzlich dazu bietet er seinen Gästen ein Alpenvereins-Haus, einen Naturlehrpfad mit Bienenstand, und außerdem Meiler, ein Sägewerk und eine Rasthütte.


Örtliche Wanderwege

Es bestehen 3 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 21,5 km, markiert durch A1, A2, A5



Monschau Touristik GmbH
Stadtstraße 16

52156 Monschau

Tel.: 02472-8048-0

Fax: 02472-4534

Rohren bei google maps

 


 

NingelLesetipp:

»Sterne der Eifel« von Hubert vom Venn

 

 

 

 

 


Gastgeber in Rohren:

Konzen-d

560 m, ca. 2.430 Einwohner


Der Stadtteil im Quellgebiet von Laufenbach, Kall und Belgenbach wurde mehrfach in dem Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« ausgezeichnet.

Geschichte

Konzen ist die älteste Siedlung des Monschauer Landes: Als Königshof bereits 888 erwähnt, war es Jahrhunderte hindurch Sitz der Verwaltung.


Sehenswürdigkeiten

Die gotische Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert (mehrfach, im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört) wurde nach 1950 wiederaufgebaut und großzügig erweitert (sehenswerte alte Barock- und Renaissancefiguren und Grabtafeln). Der Turm ist ein Rest der früheren romanischen Basilika (um 1160). Auf dem Friedhof befindet sich die alte Pankratiuskapelle, die vermutlich aus karolingischer Zeit stammt (als älteste Kirche der Region auch »Mutterkirche des Monschauer Landes« genannt).


Örtliche Wanderwege

Es bestehen 4 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 43 km, markiert durch schwarze Zahlen.

 

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www.monschau.de

www.heimatverein-konzen.de

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Gastgeber in Konzen:

Mtzenich-Nassenhof-c

600 m, ca. 2.240 Einwohner


Mützenich ist ein typisches Venndorf am Rande des Hohen Venns unterhalb dem Steling, der höchsten Erhebung des Monschauer Landes (658 m). Es wurde zweimal als »Golddorf« in dem Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« ausgezeichnet. Mützenich und Roetgen sind Exklaven die komplett von Belgien umgeben sind. Hubert vom Venn nutzt diese außergewöhnliche Region um seine Eifelkrimis um Charly Nusselein zum Leben zu erwecken. Mützenich bietet sich also hervorragend an, um den Spuren des Autors und seiner Krimis zu folgen.


Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist das Naturdenkmal »Kaiser-Karls-Bettstatt«, ein markanter Quarzitblock, der der Sage nach einmal Kaiser Karl dem Großen als Nachtlager gedient haben soll.


Örtliche Wanderwege

Es bestehen 3 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 40 km, markiert durch blaue und weiße Pfeile.



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www.muetzenich.net

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NingelLesetipp:

»Kopflos in Reichenstein« von Hubert vom Venn

 

 

 

 


Gastgeber in Mützenich:

kalterherberg

ca. 2.430 Einwohner



Am Rande des Venns zwischen den Talgebieten der Rur und des Perlenbaches schön gelegener Stadtteil von Monschau mit den typischen Vennhäusern und -hecken. Ehemaliger Grenzübergang nach Belgien, früher Haltepunkt der Vennbahn. Seit 2012 ausgebaut zum Vennbahnradweg Aachen-Ulfingen.


Sehenswürdigkeiten

Weithin sichtbar ist die neuromanische Kirche, der sogenannte »Eifeldom« (kunstvolle Portale, 1955/56 im Inneren stilrein neu gestaltet).

Einen Besuch lohnen auch das »Kreuz im Venn« mit Lourdesgrotte (1890) und das Gut Reichenstein. Letzteres sowie die Kalterherberg zugehörige westlich gelegene Exklave »Ruitzhof« dienen auch Hubert vom Venn als Vorlagen für seine Eifel-Kriminalfälle rund um den Journalisten Charly Nusselein. Auch Clara Viebig beschäftigt sich mit Kalterherberg und beschreibt die Schutzhecken, die die Häuser umgeben. Ein Muss also für jeden Viebig- und Venn-Fan.


Örtliche Wanderwege

Es bestehen 6 örtliche Wanderwege, markiert durch den Buchstaben »A«.



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52156 Monschau
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Fax: 02472-4534

www.monschau.de

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vom VennLesetipp:

»Die Rosenzüchter von Maria Laach« von Hubert vom Venn

 

 

 

 


vom VennLesetipp:

»Das Kreuz im Venn« von Clara Viebig

 

 

 

 


Gastgeber in Kalterherberg:

Icon-Bettenboerse