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Stolberg

 Stolberg

260 m, ca. 57.500 Einwohner

 

Die alte Kupfer- und Messingstadt Stolberg liegt mit ihrem Kern in dem engen langgestreckten Tal des Vichtbaches und dehnt sich über die umgebenden Höhenrücken bis weit in den Naturpark Nordeifel aus. Hier liegen die Erholungsorte Schevenhütte, Vicht und Zweifall. Zugehörig sind zudem die Stadtteile Breinig, Gressenich und Mausbach. Wahrzeichen der Stadt ist Burg Stolberg auf den steilen Kalksteinfelsen oberhalb der Vicht (Heimat- und Handwerksmuseum). Entlang des Baches sind vielfältige Indurstriewerke angesiedelt (u.a. Kupfer-, Messing-, Metall-, Zink-, Bleiverarbeitungs-, Kabelherstellungs- und Glas- und chemische Industrie sowie Tuchfabrik). Umfassendes Schulangebot. Tennis- und Reitsport, Ponyreiten, Sportangeln, Segelflugsport, Minigolf. Schutz- und Grillhütten, Grillplatz.

Zu Stolberg gehören 17 Stadtteile:
Atsch, Breinig, Breinigerberg, Büsbach, Donnerberg, Dorff, Gressenich, Mausbach, Münsterbusch, Oberstolberg, Schevenhütte, Unterstolberg, Venwegen, Vicht, Vicht-Breinigerberg, Werth, Zweifall.

 

Geschichte

Der Burg verdankt Stolberg Entstehung und Namen. Die Errichtung der Burg lässt sich nicht mit Gewissheit datieren; erst für die Zeit nach 1100 liegen gesicherte Erkenntnisse vor. Brände, Plünderungen, Pulverexplosionen, Erdbeben und Kriegseinwirkungen haben oft starke Schäden hinterlassen. Die schwere Beschädigung im letzten Krieg gab willkommenen Anlass, bei den Instandsetzungsarbeiten die stilwidrigen Ergänzungen abzutragen und soweit wie möglich die ursprünglich architektonische Klarheit wiederzugewinnen. Der Rittersaal der Burg dient heute kulturellen Veranstaltungen, offiziellen Empfängen und öffentlichen Sitzungen des Stadtrates. Unterhalb der Burg liegt die Altstadt, die ein lebendiges Zeugnis der Baukultur der Vergangenheit darstellt. Der historische Bereich von Stolberg gehört deshalb auch zu den bedeutenden historischen Stadtkernen in Nordrhein-Westfalen. Ein ebenso liebenswertes wie erlebnisreiches Ensemble, das sich zu entdecken lohnt. Die industrielle Entwicklung Stolbergs wurde durch Bodenschätze und Wasserkraft begünstigt. Das Wasser des Vichtbaches wurde bereits im 13. Jahrhundert zum Antrieb von Hämmern und Gebläsen in den Eisenwerken genutzt. Galmeierze und Kohle trugen zur Förderung der Kupfer- und Messingindustrie bei. Ende des 16. Jahrhundert siedelten in Stolberg Kupfermeister an und entwickelten die Messingindustrie zur höchsten Blüte. Um 1800 bahnte sich eine neue industrielle Entwicklung an. Die örtlichen Galmeivorkommen ermöglichten den Bau von Zinkhütten. Die Verarbeitung der Abgase der Zinkblendeverhüttung führte zur Gründung der chemischen Industrie. Sand und Quarz bildeten die Rohstoffvoraussetzung für das Entstehen der Glasindustrie. Die verbliebenen Betriebe der Kupfer- und Messingindustrie stellten sich auf Kurzwaren um und stießen mit ihren Erzeugnissen in Lücken auf dem Weltmarkt. Den Nachfahren der Kupfermeister ist es zu verdanken, dass sich diese Industriebetriebe zu neuer Größe entwickelten. Ein ebenso wichtiger Faktor für kostensparende Absatzförderung war der Bau der Eisenbahn um 1841. So entwickelte sich um die Jahrhundertwende eine vielseitige Industrie.

 

Sehenswürdigkeiten

Burg Stolberg besteht aus Herrenhaus, doppeltem Mauerring, drei Rundtürmen und rundem Bergfried. In ihr befindet sich ein Heimat- und Handwerksmuseum (Luziaweg), welches Exponate zur Heimatgeschichte sowie eine Fossilien- und Mineraliensammlung ausstellt. An die Geschichte der Kupferindustrie erinnern Kupferhöfe (15./17. Jahrhundert), historische Schmelzöfen (17./18. Jahrhundert) sowie die ev. Vogelsangkirche (1726) mit dem Kupfermeisterfriedhof auf dem Finkenberg. Einen Besuch lohnt auch die historische Altstadt sowie die 1647/48 erbaute ev. Pfarrkirche. Voraussichtlich wird ab 1995 im Ortsteil Münsterbusch das Museum Zinkhütter Hof für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte zu besichtigen sein.

 

Rundfahrten

Stadtführungen an jedem 1. und 3. Samstag im Monat ab Faches-Thumesnil-Platz (Katzhecke), Sonderführungen nach Vereinbarung.

 

Regelmäßige Feste und Veranstaltungen

• »Stadtfest«, letzten September-Wochenende
• »Kupferstädtler Weihnachtsmarkt«, Kaiserplatz
• »Handwerkermarkt« auf der Burg während der Adventszeit

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 200 km.

 

Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
Tel.: 02402 9990081
Fax: 02402 9990082

www.stolbergtouristik.de

www.stolberg-nrw.de

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Gastgeber in Stolberg:

Hotels
Hotel Stadthalle Stolberg
Rathausstraße 77
52222 Stolberg
Pensionen
Gästehaus by George
Eselsgasse 3
52222 Stolberg

Zweifall-a

250 m, ca. 1.700 Einwohner



Der Stadtteil ist im Talkessel am Zusammenfluss von Vichtbach und Hasselbach gelegen und von bewaldeten Bergen umschlossen. Karmeliterkloster Maria Königin (Klosterstraße 40, erbaut 1954/55) mit Hostienbäckerei. Waldlehrpfad im Solchbachtal.
Zum Zweifall gehört der Ortsteil Finsterau.


Sehenswürdigkeiten

Das Kloster Maria Königin (Klosterstraße 40) wurde in den Jahren 1954/55 erbaut. Sehenswert ist seine Hostienbäckerei, in der die Hostien für das gesamte Bistum Aachen hergestellt werden.

In der evangelischen Kirche (erbaut 1683, Apfelhofstraße) sind der Kanzelaltar aus weißem Marmor und dunkelblau gestrichenem Holz und der Posaunenengel auf dem Turm sehenswert.

Am Ortsrand befidet sich ein Museumssägewerk, in dem historische Waldarbeits-Werkzeuge gezeigt werden und die historsiche Sägewerkstechnik demonstriert wird.



Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
Tel.: 02402 9990081
Fax: 02402 9990082

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Gastgeber in Zweifall:

Ferienwohnungen
Ferienwohnung Motz
Tannenbergstraße 49
52224 Stolberg-Zweifall

Schevenhuette-b

250 m, ca. 800 Einwohner


Im Wehebachtal gelegen, bietet der Ort mit seiner waldreichen Umgebung und mit der Wehebachtalsperre gute Erholungsmöglichkeiten. Freizeitzentrum mit Reithalle. Rundwanderwege.


Sehenswürdigkeiten

Die Wehebachtalsperre ist die jüngste Talsperre der Eifel (Baubeginn 1977). Sie dient vornehmlich der Trink- und Brauchwasserversorgung des Aachener Raumes (25 Millionen m3, Höhe des Staudamms 49 m, größte Fußbreite ca. 170 m, auf Dammkrone Fahrstraße mit einseitigem Gehweg: Länge 428 m, Breite 5 m). Die Wasserqualität ist hervorragend, da das Einzugsgebiet der Talsperre zu 75 Prozent bewaldet ist. Ihren Zufluß erhält sie aus den Abflüssen des Weißen und Roten Wehebaches sowie des Thönbaches. Drei Aussichtskanzeln eröffnen dem Besucher den Blick sowohl in das Schevenhüttener Tal als auch in die drei weiten Talsperrenbuchten.



Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
Tel.: 02402 9990081
Fax: 02402 9990082

www.stolbergtouristik.de

www.schevenhuette.com

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Gastgeber in Schevenhütte:

Vicht-k

263 m, ca. 1.900 Einwohner


Vicht hat seinen Ortsnamen von dem durch den Ort fließenden Vichtbach.
Es ist ein ruhiger, erholsamer Ort im Vichtbachtal mit alten Eisen- und Hammerwerken.

Die Entwicklung des Ortes Vicht war vom Eisenhüttengewerbe geprägt. Die Vichter Hütte entstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Voraussetzungen waren hier gegeben, da es im Vichttal ein Vorkommen an Eisenstein gab und die Vicht die Wasserkraft lieferte, die zum Antrieb von Hammerwerken und Blasebälgen genutzt werden konnte. Die Wälder der Umgebung lieferten die das notwendige Holz.

Um die Vichter Hütte entstand das heutige Unterdorf. Um das Stollenwerk (heutiges Oberdorf) sowie um das Henneswerk entstanden eigenständige Weiler. Daraus bildete sich später die heute geschlossene und langgezogene Ortslage.

Die Felsformation Kluckensteine befindet sich im Wald nahe des Ortes, sie sind als Naturdenkmal geschützt und einen Spaziergang wert.



Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
Tel.: 02402 9990081
Fax: 02402 9990082

www.stolbergtouristik.de

www.schoenes-vicht.de


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Gastgeber in Vicht:

Gressenich-k

ca. 2.600 Einwohner



Gressenich – eine ursprünglich römische Siedlung – wird urkundlich bereits 842 erwähnt und ist somit der älteste Stadtteil von Stolberg. In Gressenich befindet sich am Omerbach die St.-Ursula-Kapelle.
Regelmäßige Führungen durch den Ort, Sporttrimmpfad, Wanderungen im Gressenicher Wald rund um den Mausbach.



Stolberg-Touristik
Zweifaller Straße 5
52222 Stolberg
Tel.: 02402 9990081
Fax: 02402 9990082

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