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Bertradaburg

 

Die Bertradaburg, die nach der Urgroßmutter Karls des Großen, Bertrada der Älteren, benannt wurde, liegt oberhalb des Eifelortes Mürlenbach auf einem Felssporn. Sie ist eine Höhenburg. Angeblich soll Karl der Große auf dieser Burg zur Welt gekommen sein. Es ragen sich jedoch auch noch andere Sagen um diese Burg, die nicht eindeutig belegt werden können.
Ernstmals erwähnt wurde die Bertradaburg im 13. Jahrhundert. In den 70er Jahren unseres Jahrhunderts wurde die Burg von einem Ehepaar gekauft, das sie renoviert hat. Nun ist sie jedoch wieder in anderem Besitz.

Besucher können die Bertradaburg durch eine Führung kennenlernen. Diese finden jeden ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr statt.

 
Bertradaburg in Google maps

 

 

Niederburg


Die Hochfläche des Ferschweiler Plateaus mit ihren steil abfallenden Rändern war sicher schon seit ganz früher Zeit als Verteidigungsanlage benutzt worden. Ein bedeutender Rest früherer Anlagen ist die sogenannte "Niederburg" bei Bollendorf auf dem Zipfel der Hochebene zwischen der Sauer und dem Weilerbach.
Wie ihr nördliches Gegenstück, die sogenannte ”Wikingerburg", ist sie wohl in der Urnenfelderzeit (jüngere Bronzezeit, ca. 1200-700 v. Chr.) entstanden, aber auch noch in späteren Epochen benutzt und immer wieder aufgebaut worden.
Die Reste des zusammengefallenen Hauptwalls ziehen sich noch deutlich sichtbar über die Fläche. Reste der Vorburgen deuten sich im Gelände an.

Folgt man dem Weg, der den Hauptwall durchschneidet, kommt man zu einem kleinen Industrie-Kultur-Denkmal aus der Zeit der Weilerbacher Hütte (vom Ende des 18. bis Mitte des 20. Jahrthunderts). Am Ende eines verlandeten Stauweihers steht dort ein Häuschen direkt an der Hangkante, in dem durch einen Schieber die Wasserzufuhr für die direkt unterhalb am Sauerufer liegende Eisengießerei geregelt wurde.
Informationen zur Geschichte der Weilerbacher Hütte: http://www.industrie.lu/weilerbacherhuette.html



Burg Arras

 

Die über 1000 Jahre alte Burg Arras liegt mitten im Wald oberhalb des Moselortes Alf.
Ein Wanderweg führt zur Burganlage, von der aus man einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft hat.
Mit einem Burgrestaurant, einer Terasse, einem Museum und einem gut ausgestatten Burghotel ist die Burg Arras eine beliebte Unterkunft für Touristen. Außerdem bietet sie ein tolles Ambiente um Hochzeiten auszurichten.

Von ihr aus führt auch ein Wanderweg zur Nachbarburg, der Marienburg.
Heute ist die Burg Arras im Privatbesitz.


Kontakt:
Hotel Burg Arras
Maria Keuthen
56859 Alf/Mosel
Telefon: (0 65 42) 222 75
Telefax: (0 65 42) 25 95

 

Burg Arras bei Google maps

 

 

 

Burg Are




Die Burgruine Are steht oberhalb der Gemeinde Altenahr und wurde um 1100 vom Grafen Theoderich von Are erbaut.
Der Grundriss dieser Höhenburg ist ein Viereck. Neben Teilen der Vorburg und eines Tores sind auch Reste der Wehrmauer erhalten. An der Südseite der Anlage steht ein alter Torturm. Außerdem sind umfangreiche Reste der Burgkapelle erhalten.

Unterhalb der Burg Are liegen die Reste der Gymnicher Porz, wobei Porz für Pforte steht. Es handelte es sich um eine untere Toranlage am Zuweg zur Burg, die den Burgberg in Verbindung mit einer Mauer abriegelte. Die Anlage bestand aus einem Torhaus über dem Zuweg, einem daran angesetzten Burghaus mit einem Kellergeschoss und zwei Stockwerken mit Wohnräumen sowie einem sich anschließenden Burgturm.

1996-1999 wurde die Ruine baulich gesichert und unter Denkmalschutz gestellt und ist heute wieder zugängig.


Burg Are bei Google maps

 

Burg Berg



Die Burg Berg war ursprünglich eine Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert. Sie besteht aus einem freistehenden Burghaus mit Turm und einer nordöstlich vorgelagerten, ehemaligen Vorburg.
Burg und Gemeinde Berg werden bereits 699 erwähnt. In diesem Jahr erhielt der heilige Willibrord die „villa“ Berg von Irmina von Oeren, einer Verwandten des Karolingerhauses, zum Geschenk.
Unterhalb der heutigen Niederungsburg finden sich wahrscheinlich Reste der alten Burg aus dem späten 9. Jahrhundert als Hügel im Tal. Sie diente an den zwei hier zusammentreffenden historischen Straßenzügen als Flucht- und Schutzburg vor möglichen Überfällen. Im 14. Jahrhundert wurde das Adelsgeschlecht von Berg dort ansässig, wobei sie Burg und Land zum Rittersitz ausbauten. Im 18. Jahrhundert wechselte die Burg in das Eigentum des Freiherrn Clemens August von Syberg zu Eicks und dient seitdem als Pachthof.

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