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Manderscheid

388 m, ca. 1.300 Einwohner



Staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort indem Kneipp-Behandlungen angeboten werden. Er liegt auf der Hochfläche zwischen der Kleinen Kyll und der Lieser. Schwimmen kann man im Familienfreibad oder auch im nahegelegenen Naturfreibad Meerfelder Maar. Im Sportzentrum von Manderscheid gibt es Tennisplätze, einen Fußball- und einen Beachvolleyballplatz. Im Kurpark kann Minigolf gespielt werden. In der Umgebung von Manderscheid kann man Angeln und Fliegenfischen. Das Maarmuseum bietet Interessantes für Groß und Klein. Jugendherberge und Jugend-Hüttendorf.



Geschichte

Manderscheid wurde bereits 973 erwähnt. Seit Mitte des 12. Jh. gehörte es zum Erzbistum Trier. Kurfürst Balduin verlieh ihm Stadtrechte (1332). Manderscheid war Hauptort eines kurtrierischen Amtes. Die Bürger des Städtchens waren fleißige, aber arme Tuchmacher. 1718 verbrannte fast der ganze Ort, während die Einwohner unterwegs auf einer Wallfahrt waren. 1794 wurde er von französischen Revolutionstruppen geplündert. Von den Burgen ist die Oberburg die ältere; sie soll aus dem 10. Jahrhundert stammen. Mitte des 12. Jahrhundert geriet sie in den Besitz der Erzbischöfe von Trier. Danach wurde die Niederburg, seit 1133 erwähnt, Sitz der Herren von Manderscheid. Wilhelm V. vergrößerte sie bedeutend und zog den Ort Niedermanderscheid in die Befestigung mit ein. 1346–1348 wurde die Burg vergeblich von Erzbischof Balduin belagert. 1457 erhob der Kaiser Dietrich von Manderscheid in den Grafenstand. Dieses Geschlecht war eines der angesehensten des Eifeladels. Beide Burgen erlitten im Dreißigjährigen Krieg und in dem Raubkrieg Ludwig XIV. schweren Schaden. Dietrich (« 1498) teilte 1488 die Herrschaft unter seine Söhne auf in Manderscheid-Kail, -Schleiden und -Blankenheim. Der Blankenheimer Zweig ließ die ihm zugefallene Niederburg verkommen. Die Oberburg war zuletzt im Besitz des Grafen von Brühl, der mit dem alten Manderscheider Geschlecht verwandt war. Die Franzosen versteigerten schließlich beide Burgen auf Abbruch. Die Oberburg gehört heute der Gemeinde Manderscheid, die die Ruine 1921 ausbessern ließ. Auf der Niederburg, 1899 vom Eifelverein erworben, wurden kostspielige Erhaltungsarbeiten vorgenommen, die regelmäßig fortgesetzt werden müssen.

Der Ort Manderscheid mit seinen Burgen findet im ersten Roman von Clara Viebig "Rheinlandstöchter" Erwähnung.


Regelmäßige Feste und Veranstaltungen

• »Manderscheider Burgenfest«, letztes August-Wochenende



Örtliche Wanderwege

Es bestehen 21 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 140 km, markiert durch Zahlen (1–21) und Symbole (z.B. GEO-Route und Bildstockwanderweg).
Von Manderscheid nach Wittlich führt die 3. Etappe des Lieserpfads. Es sind 23,2 km zu erwandern. Auf schmalen und felsigen Pfaden geht es auf und ab und es zeigen sich tolle Aussichtspunkte.



GesundLand Tourist-Information Manderscheid
Grafenstraße 21
54531 Manderscheid
Tel.: 06572-9989005

www.manderscheid.de

Manderscheid bei google maps



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54531 Manderscheid
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Am hohlen Weg 14
54531 Manderscheid
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54531 Manderscheid
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