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Dolomiten



Schroff erheben sich zwischen den Ortsgemeinden Pelm und Lissingen die Gerolsteiner Dolomiten ca. hundert Meter über das Talniveau der Kyll.

Diese mächtige Felswand, deren exponierte Punkte wie Munterley und Große Kanzel einen imposanten Überblick über die Gerolsteiner Mulde und die angrenzenden Gebiete ermöglichen, stellt ein ganzes Korallenriff dar. Baumeister dieser gewaltigen Wand waren kleine Meerestiere, Korallenpolypen und Stromatoporen, die in einer warmen Flachwasserzone des Mitteldevonmeeres lebten. Unzählige dieser kleinen, zu den Hohltieren zählenden festsitzenden (sessilen) Tierchen schieden jeweils ihr eigenes Gehäuse aus kohlensaurem Kalk ab, so dass daraus in der Gesamtheit dann über einen großen Zeitraum eine solch mächtige Bastion werden konnte.

Der Name »Dolomiten«, bekannt als ein Teilgebirge der Alpen, resultiert aus dem Dolomit, einem Karbonatmineral, das je zur Hälfte aus Calciumkarbonat und Magnesiumkarbonat, besteht. Während der Erdgeschichte erfuhr das Calciumkarbonat eine Umwandlung zu Dolomit.


aus: »Geologische Streifzüge« von Wolfgang Spielmann, erschienen im Rhein-Mosel-Verlag


Gerolsteiner Dolomiten in Google Maps

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