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Freilingen ARN3143

420-470 m, ca. 690 Einwohner

 

Dieser Ortsteil und seine weitere Umgebung sind ein vielseitiges Freizeit- und Erholungszenturm. Den Schwerpunkt bildet der 9 ha große Stausee, der 1975 zu diesem Zweck fertiggestellt wurde: Angeln, Wassersport, Minigolf, Waldlehrpfad, Grillanlage und Campingplatz. Ein Feriendorf befindet sich auf dem »Freilinger Bruch« (Waldlichtung, 2 km vom Ort entfernt) mit Schwimmbad, Tennisplätzen und Kinderspielplatz.

 

Geschichte

Auch Freilingen wurde auf dem Gelände eines römischen Gutshofs erbaut. Die Siedlung muss zur fränkischen Landnahmezeit entstanden sein. Aus der fränkisch-merowingischen Zeit sind Gräberfunde vorhanden. Der Ort ist Stammsitz des 1366 erstmals genannten Geschlechts von Freilingen. Die ehemalige Burg wechselte in den folgenden Jahrhunderten durch Heirat und Erbfolgen mehrfach den Besitzer. Das Burghaus wurde 1830 abgebrochen. Der Eisenerzabbau war wie in Lommersdorf ein wichtiger Wirtschaftszweig des gesamten Bereichs, weil auch Holzeinschläge und Köhlereien dazu gehörten. Territorial gehörte Freilingen zum Herzogtum Arenberg. Zur französischen Zeit war Freilingen ein Teil der Mairie Lommersdorf im Canton Blankenheim.

 

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind eine Barockkapelle aus dem Jahre 1684, ein zweigeschossiges, ungewöhnlich großes und repräsentatives Bruchsteinwohnhaus (Lommersdorfer Straße 2) aus dem 17. Jahrhundert und ein 26 m langer Fachwerk-Streikhof (1700), ein nur noch in wenigen Exemplaren erhaltener Bauernhaustyp.

 

Jährliche Veranstaltungen

• »Seefest am Freilinger See«, 1. Juli-Wochenende

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 4 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 17,5 km.

 

Touristinformation Blankenheim
Ahrstraße 55-57
53945 Blankenheim
Tel.: 02449-87-222
Fax: 02449-87-199

Freilingen im Internet

Freilingen bei google maps

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