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DSC 5403 Alendorf

475 m, 265 Einwohner

 

Der Ortsteil liegt auf einer Hochebene, genau südlich von Blankenheim zwischen dem Quellgebiet der Ahr und dem Quellgebiet der Kyll. Er wird von drei Bergen Kalvarienberg, Eierberg und Hämerberg umgeben. Bei Alendorf beginnt das 650 ha große Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal. Jugendzeltplatz etwas außerhalb im Lampertstal.

 

Geschichte

Eine Römerstraße führte von Jünkerath, Esch über Alendorf und Waldorf nach Blankenheim. An dieser Straße wurde bei Alendorf eine römische Siedlung entdeckt. Später wurde das fruchtbare Gebiet der »Alendorfer Kalkmulde« schon früh von den Franken besiedelt. Ab 1271 ist Alendorf namentlich in Urkunden belegt. Bereits im 13. Jahrhundert lässt sich auch ein Pfarrer nachweisen, womit Alendorf die älteste Pfarrei im Dekanat Blankenheim ist. Territorial unterstand Alendorf im 13. Jahrhundert und bis Anfang des 14. Jahrhundert den Herren von Dollendorf-Cronenburg und wurde Mitte des 14. Jahrhundert der Herrschaft Jünkerath einverleibt, die dann wiederum 1498 in den Besitz des Grafen Johann I. von Blankenheim überging, zu dem es seitdem gehörte.

 

Sehenswürdigkeiten

Am Kalvarienberg befindet sich bei einer alten, denkmalgeschützten Bergkirche ein alter Kreuzweg (17. Jahrhundert). Jährlich in der sogenannten Karwoche führen Kreuzwegprozessionen entlang der Stationen bis zum Schlusskreuz auf den Gipfel des Kalvarienberges. Ebenfalls am Kalvarienberg bietet das Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal eine einmalig üppige Wacholdervegetation.

 

Verkehrsbüro Blankenheim
Rathausplatz 16
53945 Blankenheim
Tel.: 02449-87-0
Fax: 02449-87-199

www.blankenheim.de


Alendorf bei google maps


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