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Vulkanische Bomben treten bei nahezu allen eruptiven Vulkanausbrüchen auf. In Deutschland sind vulkanische Bomben zum Beispiel häufig in der Umgebung des Laacher Sees sowie anderen Ausbruchszentren der Vulkaneifel anzutreffen. Ein besonders großes Exemplar einer vulkanischen Bombe ist in Strohn ausgestellt mit einem Durchmesser von etwa 5 Metern und einem Gewicht von über 120 Tonnen.

Die Basaltkugel entstand nicht aus einem einmaligen Auswurf sondern durch mehrmaliges Hochschleudern aus dem und wieder Hineinrutschen in den Krater, wobei sie Lava und Schlackenteile aufnahm, bis sie dann in dem Kraterrand stecken blieb und endgültig abkühlte. Sie löste sich 1969 bei Steinbruch-Sprengungen aus dem Vulkankegel und wurde im Winter 1980/81 mittels einer Eisenplatte über die feste Schneedecke mit einer Planierraupe in den Ortskern befördert.

(Textausschnitte: wikipedia)

Lavabombe in Google Maps





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