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Bleialf-Kirche


Die Sankt-Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Bleialf wurde 1187 erstmals urkundlich erwähnt. Der massive, wohlproportionierte Bau liegt inmitten eines seit vielen Jahren aufgelassenen Kirchhofes mit altem Baumbestand. Aufgrund ihres Alters und ihrer Baugeschichte und trotz ihrer abseitigen Lage in der Schneifel ist sie ein vielbesuchtes Kulturgut in der Region Trier.

Von dem Ursprungsbau sind nur noch die mit bis zu drei Metern ungewöhnlich dicken Untermauern des Westturms erhalten. Einigen Inschriften nach stammen sowohl das Langhaus als auch der Chor aus dem Jahr 1496. Die beiden Seitenschiffe von 1555 wurden bei dem Bau einer neuen Kirche 1925 abgerissen, was von außen betrachtet jedoch nicht ins Auge fällt.

Für diesen Neubau ist der Architekt Thoma aus Andernach verantwortlich. Nach seinen Vorstellungen wurde das alte Mittelschiff als Vorhalle verwendet. Die neue Kirche ist als dreischiffige neubarocke Basilika mit Halbkreisapsis in Mittelschiffsbreite angelegt. Beschädigungen durch den Zweiten Weltkrieg waren vor allem am Turmhelm instandzusetzen. 1954 wurde nach historischem Vorbild der erneuerte glockenförmige Helm aufgesetzt, der außer den Schallluken keine weiteren Öffnungen mehr besitzt. 1981-1985 wurden bei umfangreichen Renovierungsarbeiten im Innern der Kirche spätgotische Gewölbemalereien im Chor entdeckt und freigelegt.

Texte aus: Wikipedia


Kirche Mariä Himmelfahrt in Google Maps






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