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Maar


In der Vulkaneifel kommen etwa 75 Maare vor, sowohl als wassergefüllte Maarseen, in der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle jedoch als Trockenmaar. Die letzten Ausbrüche liegen mindestens 11.000 Jahre zurück, und viele Maare der Eifel sind deutlich älter. Aus diesem Grund sind viele bereits stark erodiert und ihre Formen und vulkanischen Merkmale nicht so deutlich, wie dies bei jüngeren oder gar aktiven Maaren anderswo auf der Erde der Fall ist. Dennoch sind die Maare der Eifel gut erhalten.


Wassergefüllte Maare:


Trockenmaare sind verlandete Maare, oftmals ist das Zentrum der Trockenmaare morastig. Hier gibt es eine ungeheure Vielfalt seltener Pflanzen. Diese Pflanzengürtel sind auch Lebensraum einer Vielzahl gefährdeter Tiere wie Libellen, Wasserkäfer und zahlreicher Vogelarten. Bekannte Trockenmaare in der Eifel sind:


Trockenmaare:

  • Mosbrucher Weiher (4 km südöstlich von Kelberg)
  • Booser Doppelmaar (westlich von Boos (nahe Kelberg))
  • Dreiser Weiher (westlich von Dreis-Brück (nördlich von Daun)
  • Dürres Maar (südwestlich von Gillenfeld)
  • Duppacher Weiher (bei Duppach nordwestlich von Gerolstein)
  • Geeser Maar (östlich von Gerolstein, nördlich des Stadtteils Gees)
  • Eckfelder Maar (Nähe Eckfeld)
  • Eigelbacher Maar (bei Kopp, Kreis Daun); Maarkessel: ca. 1.200 m × 1.200 m
  • Hetsche Maar (nordwestlich des Dürren Maars, kleinstes Eifelmaar (Ø = 60 m))
  • Immerather Risch (das; mnd. »risch« = Röhricht), nördlich des Immerather Maares
  • Gerolsteiner Maar nordöstlich von Gerolstein
  • Schalkenmehrener Maar Ost
  • Schönfelder Maar südwestlich von Stadtkyll-Schönfeld
  • Steffelner Laach oder »Laach Maar« bei Steffeln
  • Dehner Maar bei Reuth
  • Walsdorfer Maar (»Schilierwiese«) im Süden von Walsdorf; Maarkessel: ca. 1.150 m × 1.000 m
  • Strohner Märchen (nahe Strohn gelegen)
  • Winkeler Maar (Gemeinde Winkel)
  • Mürmes (Naturschutzgebiet bei Ellscheid und Mehren)
  • Mehrener Maar


(Texte: wikipedia.de)





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